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14.08.2005: Aussendungsfeier zum Weltjugendtag
Schalke-Arena wurde Kathedrale
Wo sonst die Schalker Stürmer schießen, wurde am Sonntag gebetet und gesungen: Das Ruhrbistum verabschiedete seine Weltjugendtags-Gäste.
Etwa 35 000 Katholiken aus 72 Ländern haben die Gelsenkirchener Veltins-Arena am Sonntag in eine Gottesdienst-Stätte verwandelt. (...) Mit der Aussendungsfeier verabschiedete der Essener Ruhrbischof Felix Genn knapp 6000 Weltjugendtagsgäste, die seit einer Woche in den Gemeinden zu Gast waren.
(Westfälische Allgemeine Zeitung (WAZ), 15.08.2005)
"Halleluja" statt Torjubel
Hunderte Fahnen wehen von den Tribünen der Gelsenkirchener Veltins-Arena. La-Ola-Wellen gehen durch die Ränge, immer wieder brandet Beifall auf. Doch das wichtigste Wort gestern lautete nicht "Tor!", sondern "Amen", und statt Fan-Hymnen erklang das "Halleluja" durch die Multifunktionshalle. Zehntausende Gläubige aus 72 Nationen sangen und beteten gestern auf der Aussendungsfeier des Ruhrbistums Essen.
(Westfälische Rundschau, 15.08.2005)
"Ich will gar nicht, dass diese Zeit zu Ende geht..." Der Weltjugendtag hat nicht einmal angefangen, da wird Frederike schon wehmütig. Die 17-Jährige aus Wetter an der Ruhr steht mit ihrem Gast Julius aus Namibia ganz nah an der großen Bühne im Innenraum der Veltins-Arena. Sie feiern den Aussendungsgottesdienst mit Ruhrbischof Felix Genn und einem Chor aus 1800 Sängern - und beenden so die "Tage der Begegnung", die Gläubige aus aller Welt in deutschen Gemeinden verbracht haben.
(Ruhr Nachrichten, 15.08.2005)
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